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NOT DARK YET – EINE BOB DYLAN KONZERTLESUNG
mit der Band „Planeausters“ aus Ravensburg

Konzert:
Sa. 20.05.2017 um 19.00 Uhr
Einlass: 18.30 Uhr
Kartenvorverkauf: Schlossbüro zu den üblichen Öffnungszeiten 

Schauspieler Markus Hepp und Songwriter, Sänger und Gitarrist Michael Moravek haben gemeinsam mit den Jazzmusikern Michael Huber (Posaune, Tuba), William Widmann (Schlagzeug) und der Violinistin Kerstin Becker eine Mischung aus Konzert und Lesung auf die Bühne gebracht, welche die neueren Songs des Musikers Bob Dylan in düsteren und zerbrechlichen Interpretationen mit den Gedanken des Menschen Dylan verbindet. 

Nach den erfolgreichen Programmen ‚It Ain’t Me, Babe‘ und ‚Buckets of Blood‘ erforschen Markus Hepp und Michael Moravek im letzten Teil ihrer Bob Dylan-Trilogie die Energiequelle von Dylans anhaltender Kreativität.
Basierend auf einem kürzlich gegebenen Interview des mittlerweile 74-jährigen Musikers und ausgehend von seinem Meisterwerk Time Out Of Mind streifen sie dabei unweigerlich die zentralen Themen des Dylan’schen Kosmos: Amerikanischer Bürgerkrieg, Tradition, Spiritualität und Dylans Haltung zur Gegenwart.

It’s not dark yet – but it’s getting there.
Mit: Markus Hepp [Sprecher]
Michael Moravek [Gitarre, Gesang]
Kerstin Becker [Geige, Gebläseorgel]
Michael Huber [Posaune, Tuba]
William Widmann [Schlagzeug]


Pressespiegel

In Anlehnung an die von Hepp vorgetragenen Textstellen und mit professioneller dramaturgischer Performanz begaben sich die Musiker Michael Moravek, Kerstin Becker, Michael Huber und William Widmann auf des Songwriters Spuren. Mit einer Stimme, die auch einem 50-jährigen Whiskey-Trinker gehören könnte, eindringlichem Blick und enormer Bühnenpräsenz verlieh Moravek diesen starken Songs, emblematischen Hard-Luck-Stories, elegischen Balladen und schicksalsbeladenen Moritaten Dringlichkeit und Tiefe. Die Band swingte, federte und trabte. (…)
Mit dem letzten Teil ihrer Dylan-Trilogie lenkten die Musiker das Augenmerk auf die düstersten wenngleich schönsten Kompositionen Bob Dylans und präsentierten eine Musik deren geistergleiche Schönheit aus fernen Zeiten herüberzuwehen schien.
                                                                                                                               Antonia Lezerkoss, Hohenzollerische Zeitung


Und als Hepp ihn (Dylan) über den amerikanischen Bürgerkrieg, der „nichts Heroisches und nichts Honoriges“ hatte, sprechen lässt, kommt das zum Glück lange „‘Cross the Green Mountain“. Sehen Sie eine Parallele zwischen 1860 und heute, wird gefragt? Dylan knurrt und brummt. (…) Danach der „Working Man’s Blues #2“, „Ain’t Talking“, – es ist einfach schön!

              Jürgen Jonas, Schwäbisches Tagblatt


Faszinierend wurde der Abend durch das Wechselspiel mit der Band, die bekannte und auch weniger bekannte Lieder Dylans vortrug und dabei den experimentellen, manchmal abweisenden und oft geheimnisvollen Stil Dylans live auf die Bühne brachte. Grandios etwa die Interpretation von Mr. Bojangles.

              Klaus Stopper, Schwarzwälder Bote