„Lichtschleuse“

Die Stiftung Schloss Fachsenfeld präsentiert in Ihrer Herbstausstellung jüngste Arbeiten des Malers Jan-Hendrik Pelz 

Das Verhältnis von Fotografie und Malerei hat sich in den letzten 170 Jahren auf interessante Weise entwickelt. Dabei ging es weniger um schlichte Nachahmung.  Bis heute stehen die beiden Künste in einer spannenden Beziehung, die von wechselseitiger Beobachtung, Anverwandlung und Kritik getragen ist, wobei jeweils die eine von der anderen profitiert.
Jan-Hendrik Pelz ist von den virtuellen, digitalen Bildmöglichkeiten fasziniert und überträgt ihre Effekte akribisch in seine Malerei. Ihm gelingt dabei eine neuartige Ästhetik, indem er die inflationäre Schnelllebigkeit, die das digitale Bild vermittelt, mithilfe der zeitaufwendigen Langsamkeit des gemalten Bildes verrätselt, entschleunigt und für die Wahrnehmung interessant macht.
Die Bilder des in Schwäbisch Gmünd lebenden Malers reflektieren ihre eigenen Glaubwürdigkeit. Sie spielen mit den Assoziationen der Malerei und/oder der elektronischen fotografischen Medien. Dadurch konfrontiert und verschmilzt Jan-Hendrik Pelz computertechnische Bildbausteine mit der handwerklich perfekten und traditionellen Ölmalerei.

Zur Eröffnung der Ausstellung

Lichtschleuse“, am Freitag, dem 16. Sept. 2016, 19.00 Uhr im Ökonomiegebäude von Schloss Fachsenfeld sind alle Kunst- und Kulturinteressierten herzlich eingeladen.

 

 

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