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Jan-Hendrik Pelz studierte in der Klasse von Christian Jankowski an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart und arbeitet hauptsächlich im Bereich der Ölmalerei.

Pelz ist von der Formenvielfalt der virtuellen, digitalen Bildmöglichkeiten fasziniert und überträgt ihre Effekte akribisch in seine Malerei. Dadurch entsteht etwas völlig Neues. Aus Pixeln werden etwa gemalte Mosaike oder Farbflächen, die Bezug nehmen auf die Landschaft. Es ist dabei spannend zu erleben, wie wir Betrachter unser eigenes Sehen hinterfragen müssen: Seine Bilder reflektieren ihre eigene Glaubwürdigkeit vor dem Hintergrund heutiger gesellschaftlicher Seh- und Wahrnehmungserfahrungen. Sie spielen mit den begleitenden Assoziationen der Malerei und/oder der elektronischen Fotografie. Seine neuartige Ästhetik der digitalen Bildschöpfung aus computertechnischen Bildbausteinen  kollidiert und kooperiert mit der handwerklich perfekten traditionellen Ölmalerei in Lasurtechnik. Pelz gelingt es, die inflationäre Schnelllebigkeit, die das digitale Bild vermittelt, mithilfe der zeitaufwendigen Langsamkeit des gemalten Bildes zu entschleunigen, zu verrätseln und es für die Wahrnehmung wieder interessant zu machen.

Jan Pelz_05

Biographie:

1984:
Geboren in Filderstadt / Germany
2007:
Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart bei Professor Rolf Bier
2008:
Studium bei  Professor Johannes Baptist Hewel.
2010 – 2015:
Studium bei Professor Mike Bouchert und Christian Jankowski
2011:
Stipendien: Schwäbisch Gmünd, Székesfehérvár, Ungarn
Erasmus Scholarship, Hochschule für Kunst und Gestaltung Basel, Switzerland

Jan-Hendrik Pelz ist mehrfacher Kunstpreisträger.
Er hat an zahlreichen nationalen und  internationalen Ausstellungen teilgenommen